Talking Stones B&B (Herbergen) -
Via San Bernardo,5 - 18035 Dolceacqua (IM) Via San Bernardo,518035 Dolceacqua Italy
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Frühstück inklusive Internet Zugang
| Bettwäsche inklusive Kinder freundlich
| Gemeinschafts-Raum Fahrrad Stellplatz
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Der Wohnturm, erbaut circa im 14. Jahrhundert, war einstmals Wohnsitz einer Bauernfamilie.
Die Bauweise des Wohnturms entspricht den typischen Gegebenheiten seiner Erbauungszeit und der bäuerlichen Lebensweise seiner einstigen Bewohner.
Für den Bau des Wohnturms wurden ausschließlich Flusssteine aus dem nahen Gebirgsfluss Nervia verwendet.
Im Haus war einstmals auch eine Lavendel Destillerie in Betrieb deren Essenzen im nahen Piemont auf den Markt gebracht wurden.
In den ebenerdigen Gewölben waren Tiere wie Esel, Kaninchen und Geflügel untergebracht. Diese Gewölbe sind heute noch in ihrer ursprünglichen Bauweise erhalten.
Lange Jahre war das Gebäude teilweise dem Verfall preisgegeben. Mit enormer Ausdauer und Engagement wurde dem Gebäude nach den Kriterien der biologischen Bauweise wieder Leben eingehaucht.
Dem besonderen Charme des Gebäudes Rechnung tragend wurde mit viel Gespür die historische Bausubstanz mit dem Komfort heutiger Tage verbunden.
Der Wohnturm beherbergt drei Zimmer jeweils mit Bad und einer gemeinsamen Terrasse sowie einer Küche mit Frühstücksraum und einem Garten, der in heißen Sommertagen zu einer Pause unter den schattenspendenden Zweigen eines Zitronenbaumes einlädt.
Von der Terrasse zieht sich das Panorama von den Ausläufern der ligurischen Alpen über die Ruinen der Burg Doria, einstmals Stammsitz des Geschlechtes der Doria.
Auf dem Frühstückstisch erwartet Sie der Duft von Zitronen- und Orangenmarmelade und weiterer lokaler Köstlichkeiten zusammen mit der musikalischen Untermalung zum Hinhören, aus dem Tagebuch von Walter Lindenberg.
Leider können die Mauern selbst nicht von ihrer bewegten Vergangenheit berichten; gerne jedoch wird ihre Gastgeberin - eine sympathische Deutsche, die schon seit vielen Jahren im Ort lebt - erzählen von den Besonderheiten der Umgebung und deren Vergangenheit als auch den Spuren die noch heute lebendig sind in der Namensgebung von Plätzen und Ortsnamen.
Der indoeuropäische Volksstamm der Kelten, vermischt mit den Ligurischen Stämmen, lebte von der Vieh- und Bienenzucht. Noch heute finden sich die dialektischen Bezeichnungen in Ortsbezeichnungen wieder wie zum Beispiel Colle Melosa, (miele = Honig, mele = Apfel) oder Monte Abeglio (aveglia = Biene).
Im nahen 'Tal der Wunder', dem größten keltischen Freiluftmuseum in Europe, sind 40.000 Gravuren aus der Bronzezeit zu bestaunen. Ein Ort der Erinnerung und der Besinnung auf unsere Ursprünge.